FARM-Symposium

 


Heuer fand am 17. 2. 2012 an der LFS Edelhof zum 7. Mal ein FARM Symposium mit dem Thema „Landleben 2025. Lebenswert?“ statt. Diesmal in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturraum und Umwelt unter dem Dach des Regionalmanagements Waldviertel und als solcher ein wesentlicher Bestandteil der Strategie Waldviertel 2015.


PRESSEMITTEILUNG der LFS Edelhof


FARM-Symposium „Landleben 2025 – lebenswert?“

Zukunftsperspektiven des ländlichen Raumes


Am 17. Februar fand an der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof das Symposium zum Thema „Landleben 2025 – lebenswert?“ statt, bei dem ExpertInnen die Zukunftsperspektiven des ländlichen Raumes diskutierten. In den nächsten Jahrzenten wird es in Niederösterreich laut einer Prognose der Statistik Austria das stärkste Bevölkerungswachstum Österreichs geben. Dies eröffnet enorme Chancen für den ländlichen Raum und somit auch für die Landwirtschaft. Das Leben auf dem Land in einer intakten Umwelt ist für viele Menschen der Inbegriff von Lebensqualität. „Der Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn sie ist die ‚Seele des ländlichen Raumes‘ und als solche ein tragendes Element der nationalen Identität. Der ländliche Bereich mit den oft noch intakten sozialen Kontakten bietet viele Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung der Lebensräume“, betonte Direktor Dipl.-Ing. Franz Breiteneder. Eine Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung des ländlichen Raumes ist dabei das Angebot von Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. Besonders im Waldviertel stehen Politik und Wirtschaft vor großen Herausforderungen, um der Abwanderung entgegen zu wirken. Direktor Breiteneder zeigte sich über das große Interesse an der Veranstaltung und die informativen Vorträge erfreut.

Zu den Referenten zählte neben Präsident Ing. Hans Penz auch Dr. Josef Rosner, NÖ Landesgüterdirektor, der über das Thema „Landwirtschaft – globale Zusammenhänge und Trends“ sprach. Theres Friewald-Hofbauer, Arge Dorferneuerung, beleuchtete den Themenbereich „Stadt braucht Land; Land braucht Stadt“ und Ministerialrat Ing. Ignaz Knöbl, Lebensministerium Vortrag Knöbl17022012.pdf (957.11 KB), sprach über „Die langen Linien der gemeinsamen EU-Agrarpolitik“. Als Rahmenprogramm gab es eine Projektpräsentation der „Freilanddenker“ der FH Wieselburg und eine Dirndlschau der Schülerinnen der LFS Zwettl. Am Nachmittag wurden Workshops zu den Themen „Projektidee Genuss-Bus“, „Holzmobilisierung im Kleinwald“ und „Kooperation Landwirtschaft und Gewerbe“ angeboten.

 


Die Personen v.l.: Direktor Dipl.-Ing. Franz Breiteneder, Theres Friewald-Hofbauer, Präsident Ing. Hans Penz, Ministerialrat Ing. Ignaz Knöbl, LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald und Landesgüterdirektor Dipl.-Ing. Dr. Josef Rosner.

 

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