Grenzregionen Südtschechiens und das Waldviertel sind nähergerückt

Präsentation der im Rahmen des Projektes REILA durchgeführten Umfrage



Die Grenzregionen Südtschechiens und das Waldviertel sind im vergangenen Jahr näher gerückt!

Geografisch immer schon nahe, politisch über Jahrzehnte getrennt, scheinen die  Grenzregionen langsam nun auch im Bewusstsein einander wieder näher zu kommen. In einer, von der Fa. ILD, im Rahmen des Projektes REILA, durchgeführten Umfrage, zeigten sich die positiven Auswirkungen der NÖ Landesaustellung und der grenzüberschreitenden Medienzusammenarbeit in diesem Zusammenhang. 

Die wichtigsten Ergebnisse:

·       Regionale Ziele werden von tschechischen Besuchern nun öfter angefahren -  Gmünd überholt Linz und St. Pölten

·       Waldviertler lernen wieder mehr Tschechisch

·       Bevölkerung an der Nachbarregion deutlich mehr interessiert als noch vor einem Jahr

·       Tschechien-Interessierte: Von der Minderheit zur Mehrheit

·       Mehr als die Hälfte der Waldviertler haben bereits Sehenswürdigkeiten in Tschechien besucht, was einer Steigerung von 16 auf 52% innerhalb eines Jahres bedeutet

·       Waldviertler meinen, dass in den österreichischen Regionalmedien im letzten Jahr mehr über das tschechische Nachbarland  zu erfahren war

·       Bevölkerung auf beiden Seiten wünschen sich: mehr Informationen aus der Nachbarregion besonders über das touristische und kulturelle Angebot

 Nähere Infos auf: Download: IRNP Auswertung 09.pdf (345 KB)

 Regionalmanagerin Ursula Poindl und Abgeordneter Johann Hofbauer sehen die Wichtigkeit einer weiteren Zusammenarbeit in den Medien auf beiden Seiten der Grenze. „Die Nachbarregion und ihre Menschen können uns nur nahe kommen, wenn wir sie wahrnehmen, den Lokalmedien kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu. Auch das Waldviertel muss in Südtschechien medial präsent sein. Von den Ergebnissen der Umfrage bin ich beeindruckt. Sie stellt deutlich die Bedeutung  von grenzüberschreitenden Initiativen unter Beweis. Die NÖ Landesausstellung hat nachhaltig Interesse wecken und Bewusstsein schaffen können! (Hofbauer).

Das Projekt REILA wurde über das Förderprogramm der Europäischen Union – Europäische Territoriale Zusammenarbeit – Österreich-Tschechien, kofinanziert.

 

 

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