Schwarz: Grenzen in den Köpfen weggemalt


Utl.: Schüler gestalten grenzenlose Plakate

St. Pölten (12.12.2012) Wir alle haben unterschiedliche Bilder und Erlebnisse im Kopf, wenn wir an die Grenze zu unseren Nachbarländern Tschechien, Slowakei und Ungarn denken. Volksschüler haben diese nun einfach weggezeichnet: Im Rahmen der NÖ Sprachenoffensive fand das Schulprojekt „Frag Oma und Opa: Grenze – welche Grenze?!“ statt.


„Aus dem Dialog der Generationen entstanden kreative Plakate, die zeigen, wie die Regionen zusammen wachsen und wie unsere Kinder in einem vereinten Europa groß werden“, betonte Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz bei der heutigen Abschlussveranstaltung in der Volksschule Ziersdorf, an der über 100 Schüler und ihre Großeltern teilgenommen haben. 




Die Schüler befragten dabei ihre Großeltern, wie es war, als sie jung waren. Die Großeltern berichteten von Stacheldraht und langen Grenzkontrollen. Dem gegenüber haben die Schüler dann ihre eigenen Erfahrungen gestellt: Das Erlernen einer Nachbarsprache, wechselseitige Schulbesuche oder gemeinsame Feste.
Das Sprachkompetenz. Zentrum an der NÖ Landesakademie hat mit dem Projekt „Frag Oma und Opa“ den Dialog zwischen den Generationen zu diesem Thema angeregt. „Die Schüler zeigen, wie sie die Grenze sehen und wie die NÖ Sprachenoffensive dazu beiträgt, Grenzen in den Köpfen abzubauen. Wer die Sprache des Nachbarn kennt, kennt keine Grenze mehr“, meint Mag. Franz Maier, Leiter Team Wissen der NÖ Landesakademie.

Bildverweis:
(v.l.n.r.): Dipl.-Übers.in (FH) Therese Reinel (Projektleitung NÖ Sprach-Kompetenzzentrum, NÖ Landesakademie), PhDr.in Jaroslava Sotnikova (VS Mistelbach), BSI Mag.a Elke Wimmer, Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, Mag. Franz Maier (Leiter Team Wissen, NÖ Landesakademie), Noemi Müller, Lukas Hornicek
© NLK J.Burchhart

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