VERÄNDERTE ARBEITSWELT & COWORKING


Unter diesem Titel veranstaltete das Regionalmanagement Niederösterreich-Büro Waldviertel am 26. September eine Veranstaltung im VAZ Harmanschlag. Kreative Leistungen werden in unserer Arbeitswelt und in den Regionen immer wichtiger. Kreative Menschen brauchen auch eine entsprechende Arbeitsumgebung. So wurden die Möglichkeiten von so genannten “Coworking”-Räumen in ländlichen Regionen diskutiert. Zu “Coworking” hätte man früher “Bürogemeinschaft” gesagt, mit dem Unterschied, dass nunmehr einzelne selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer aus verschiedenen Kreativberufen sich den Büroraum teilen und temporär Kooperationen für Projekte bilden können.


Für ländliche Gemeinden besteht damit die Möglichkeit, neue Nutzungsformen von leer stehenden Gebäuden zu etablieren. Kreativarbeiter suchen vor allem alte Gebäude in einer entsprechenden Umgebung, die auf Grund ihrer Gestalt und ihrer Geschichte besonders inspirierend wirken können.


Das Architekturbüro “Alpenpendler” hat ihr Projekt Coworking in Klagenfurt vorgestellt. Die Vorgangsweise ist dabei, dass zuerst in der eigenen Gemeinde oder Kleinregion eine Erhebung/Umfrage gestartet wird, für wen ein gemeinsamer Coworking-Space geeignet wäre. Es gibt ja in vielen Gemeinden Kreativ-Dienstleister (Designer, Grafiker, Fotografen, Werbetexter und viele Andere…), die zu Hause im eigenen “Kämmerlein” arbeiten.


Der nächste Schritt ist die Identifizierung eines geeigneten Objektes mit ausreichend Fläche, welches dann gemeinsam mit den zukünftigen Mietern entwickelt wird. Entscheidend ist, dass diese Leute von Beginn an einbezogen werden, damit sie auch entsprechend “ihr Projekt” annehmen können.

Ein Projekt dieser Art in Niederösterreich wird gerade in der Gemeinde Strengberg im Mostviertel entwickelt. Weitere Infos unter: http://www.landlebenhoch4.at/

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