Kultur und Tourismus: Vorzeigebezirk Gmünd, NÖ

 

 Hohes Niveau und Vielfalt spiegeln sich im kulturellen Angebot des Gmünder Bezirkes wider


„Diese geballte Kraft der Kultur ist ein unglaublicher Motor für die Region“, freut sich der Tourismussprecher, LAbg. Ing. Johann Hofbauer, für seine Region. Dieses vielfältige Angebot in gleichzeitig hoher Qualität ist Österreichweit einzigartig: Der Gmünder Bezirk entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer Vorzeige-Kulturdestination. Kulturtourismus ist Qualitätstourismus. Über 15 unterschiedliche, hochkarätige Festivals oder Events gestalten das kulturelle Leben im Bezirk und locken weit über die Landesgrenzen hinaus Besucherinnen und Besucher in den Waldviertler Bezirk. Am Rande von Niederösterreich gelegen rutschte der Gmünder Bezirk durch die Grenzöffnung und die EU-Erweiterung in das Herzen Europas. Genauso stellt sich auch die Tendenz der kulturellen Entwicklung dieses Waldviertler Bezirkes dar. Eine Vielzahl an kulturellen Angeboten entwickelte sich. Das Angebot besticht durch seine Hochkarätigkeit. Das Kulturangebot reicht von klassischer Literatur über Jazz, klassische Musik hin bis zur Komödie und Kulturworkshops. Nicht nur international anerkannte Musiker und Musikerinnen kommen jedes Jahr wieder mit großer Freude in den Gmünder Bezirk auch das Who-is-who der österreichischen Kabarett- und Theaterszene sowie internationale Stars treten gerne in den verschiedenen Locations auf.


Mag. Andreas Schwarzinger vom Waldviertel Tourismus gratuliert den Kulturschaffenden zu dem umfangreichen Angebot: „Der Stellenwert des Kulturangebotes im Besuchsmotiv der Besucher liegt bei 20 %. Das ist ein sehr hoher Wert. Diese Art der Gäste bleibt auch länger in der Region und gibt überdurchschnittlich viel Geld aus, rund € 73/ Tag.“ Willi Lehner von der Kulturvernetzung Waldviertel zeichnet ein Bild der Vielfalt: „Jugendkultur, Festivals der Musik und des Theaters und auch bildende Kunst mit dem Kunstmuseum in Schrems - weit mehr als 15 Veranstaltungen bilden durch das Jahr hindurch ein verlockendes kulturelles Angebot!“. Der Bezirk Gmünd gliedert sich in 21 Gemeinden, darunter 5 Städte und 11 Marktgemeinden. Auf rund 726 km2 „tummeln“ sich etwa 40.000 Einwohner und Einwohnerinnen. Rund 15 Veranstaltungsorte werden regelmäßig bespielt und sorgen für einen Besucherstrom von etwa 68.000 Menschen. Also eine beachtliche Menge für einen relativ kleinen Bezirk.


Zeno Stanek (Schrammel Klang Festival Litschau und Theaterwerkstatt Brauhaus), Manuela Seidl (Theaterherbst grenzenlos) und Harald Guggenberger (Waldviertler Hoftheater) betonen unisono das gute Verhältnis der einzelnen Kulturschaffenden. Für die nächsten Jahre wird ein gemeinsamer Werbeauftritt überlegt, der auch grenzüberschreitend aktiv werden soll. Hermina Mocowa vom Kulturamt des Kreises Südböhmen berichtet ebenfalls von einem grenzüberschreitenden Kulturkalender.


„Der Bezirk Gmünd ist vom Randbezirk zum Herzbezirk Europas geworden. Durch dieses hochkarätige Kulturangebot werden rund 70.000 Besucher ins nördliche Waldviertel gelockt. Das kurbelt die
Wirtschaft an. Wir brauchen nun einen weiteren Schwung an Wirtschaftstreibenden, die dieses Potential nutzbringend auffangen. Denn die Möglichkeiten sind noch lange nicht erschöpft“, so Johann
Hofbauer abschließend, der auch auf die Landesausstellung 2017 verweist, für die sich der Bezirk Gmünd bewirbt und mit diesem Angebot eine gute Rahmenposition für den Zuschlag sieht.


Foto (c: van Veen, Abdruck honorarfrei): Alle ziehen an einem Strang:
v.l.n.r: Zento Stanek, Andreas Schwarzinger, Gottfried Libowitzky, Hermina Mocowa, Willi Lehner, Manuela Seidl, Harry Guggenberger, Johann Hofbauer

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