Symbolischer Anstich der Energiequelle Waldviertel am 28. März 2011 in Waidhofen/Thaya

            

                    Acht Waldviertler Regionen wollen energieautark werden

 

WAIDHOFEN a.d. THAYA. Am 28. März 2011 fand auf Einladung der Energieagentur der Regionen die erste Konferenz der Waldviertler Klima- und Energie-Modellregionen statt. Dass Energieautarkie möglich ist und wie die 8 Modellregionen diesen Weg in die Energieunabhängigkeit beschreiten, wurde dabei konkret aufgezeigt.

 

Das Konferenzprogramm war dicht gefüllt mit nationalen und internationalen Referenten. Hier eine kleine Auswahl: So bestärkte z.B. Günter Liebel, ein gebürtiger Waldviertler und der zuständige Sektionschef im Lebensministerium die Regionen auf Ihrem Weg in die Energieautarkie.

 


Der Risikoforscher Wolfgang Kromp gab einen Einblick in die Risiken der Kernkraftnutzung und der Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Österreich, Ingmar Höbarth, informierte über neue Fördermöglichkeiten für Betriebe, Gemeinden und Haushalte und gab auch bekannt, dass es voraussichtlich ab Mai eine weitere Ausschreibung für interessierte Gemeinden und Regionen geben wird.

 

Auch seitens des Landes NÖ gibt es Unterstützung versicherten Peter Obricht und Franz Angerer. Silke Lunnebach aus Brüssel berichtete, wie Gemeinden sich im Rahmen des „Konvents der Bürgermeister“ ihre Klimaschutzaktivitäten international vernetzen können.

 

Alle Referent/innen waren sich einig, dass in den Modellregionen durch deren steigende Energie-Unabhängigkeit der Abfluss der Kaufkraft minimiert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, d.h. die Wertschöpfung gesteigert wird.

 

Im Rahmen der Konferenz fand auch der symbolische „Anstich“ der „Energiequelle Waldviertel“ durch Vertreter/innen der acht Modellregionen, der Partnerregion Nordhessen, des Klimafonds, des Landes NÖ, des Regionalmanagements und anderer Projektpartner sowie der Energieagentur als Veranstalter statt.

 

 

 

                                              

 

Bildtext: Der symbolische „Anstich“ der „Energiequelle Waldviertel“ durch Vertreter der acht Modellregionen, der Partnerregion Nordhessen, des Klimafonds, des Landes NÖ, des Regionalmanagements und anderer Projektpartner sowie der Energieagentur als Veranstalter.

 

 

                                            

  

Bildtext: Sektionschef Liebel zeigte auf, welch große Chance der Weg in die Energieautarkie für eine Region wie das Waldviertel bedeutet.

 

 

Rückfragehinweis:

Energieagentur der Regionen

Renate Brandner-Weiß oder Otmar Schlager

Tel: 02842 / 9025-40871

energieagentur@wvnet.at

www.energieagentur.co.at

 

 

Als Hintergrund noch drei kurze Gedanken:

·       Für unsere Existenz in dieser Region brauchen wir „lebensfreundliche“ Umwelt- und Klimabedingungen

·       Für unsere Lebensqualität brauchen wir ausreichend Energie

·       Damit Umwelt und Klima lebensfreundlich bleiben, muss schleunigst unsere Energieversorgung umwelt- und klimafreundlich werden!

 

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