KUNSTMUSEUM WALDVIERTEL JAHRESAUSSTELLUNG 2011

 

 

 

 

Im dritten Ausstellungsjahr präsentiert das Kunstmuseum Waldviertel ab 25. März 2011 eine international einzigartige Ausstellung mit einem mutigen künstlerischen Projekt:

Christus Heute – Faszination.Christus.Erleben. Die geheimnisvolle und aufregende Ausstellung widmet sich dem Leben und Wirken Christi aus heutiger künstlerischer Sicht, verbunden mit einem Exkurs in kunstgeschichtliche Darstellungen. Es ist eine komplexe und umfassende Erlebnisausstellung, die neue Wege der Kunstvermittlung enthält, wie etwa experimentelle Projektionen und Aktivierungsszenarien für alle Besucher.

         

Die Ausstellung umfasst Bilder, Objekte, Inszenierungen, Rauminstallationen, Filme und lebensnahe Impressionen. Sie basiert auf dem besonderen und herausragenden Engagement von Prof. Warlamis, der mit seinem 200 Bilder umfassenden Werk eine enorme Leistung für den europäischen Raum erbracht hat. In der spannungsvollen, multimedialen Gesamtkonzeption der Ausstellung sind weitere Werke von nationalen und internationalen Künstlern einbezogen u.a. von Hans Sisa, Eleonore Hettl, Wilhelm Kollar und Bildhauern der Universität für Kunst und Design in Cluj.

 

Da es eine Erlebnisausstellung ist, wird jeder Besucher eingeladen von den rund 200 Christus-Bildern sein eigenes zu entdecken. Christus ist dabei nicht immer perfekt sichtbar. Der Betrachter selbst muss ihn festhalten.

 


In einer experimentellen Videoinstallation wird etwa das Erscheinen und Verschwinden Christi ständig erlebbar. Christus kommt und geht. Auch die ‚Fotoreportage‘ ist aufregend: Christus in New York, in Paris, Peking, Wien, mitten im Verkehr. In einem eigenen Zyklus sind die Wunder Christi und all die Geheilten dargestellt. Weiters gibt es szenische Installationen speziell für Kinder mit kleinen Holzhockern und Spielzeug, so wie sie der ‚Tischler‘ Christus gemacht haben könnte. In einer anderen Inszenierung sitzt Christus an einer Tafel und lädt alle Besucher ein sich zu ihm zu setzen. Auch wird das leere Grab mit dem ‚Turiner Tuch‘ in einem Höhlenraum aufgebaut. 

Jeder Besucher erlebt auch einen Exkurs in die Kunstgeschichte, da in zahlreichen Bildern viele Größen der Kunst einbezogen sind: El Greco, Velázquez, Caravaggio und Raffael, Rubens, uvm. In den Hauptwerken sind die Kompositionen so konzipiert, wie es die Synoptiker berichten. Warlamis bringt durch seine geschickte Synthese viele Ereignisse gleichzeitig auf ein Bild - die Kreuzigung, die Grablegung, die Verspottung.  „In meiner Konzeption ist mein Christusbild eine unendliche Synthese alter Darstellungen im Zeitraum von mehreren tausend Jahren. So entsteht ein Christusbild, das sich ständig in einer leichten Vibration befindet, wie eine unendliche Projektion tausender Bilder der Vergangenheit.“

 

Gerade heute, wo die Gegenwartskunst Unmögliches verlangt, versucht auch Warlamis mit dieser Ausstellung das Unmögliche, das Unfassbare, das fast Unsichtbare zu gestalten. „Ich denke, es wäre an der Zeit durch diese Unmöglichkeit auch Positives vom Areal der Kunst zu berichten und den Menschen das Emotionale, das Spirituelle zu vermitteln. Für mich liegt die Absicherung der Zukunft darin, auch auf dem Gebiet der psychischen und immateriellen Welt zu forschen. Ich habe oft von der Technologie des Glücks geschrieben, ein Engineering der Seele, der Erfüllung der Menschen. Jeder Mensch sollte doch auf dieser Erde glücklich werden und sicher sein, in Frieden leben und seine Liebe entfalten können, also liebesfähig werden.

 

Univ. Prof. Dr. Volker Fischer, Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main, schreibt ab-schließend in seinem umfassenden Exposé über das Werk: „Man wird nicht leicht eine vergleichbare Unternehmung von ebensolcher Seelengröße finden. Sie bereichert das Empfinden ebenso wie das Denken. Aufs trefflichste wird hier gezeigt, wie Glauben und Wissen eine glückliche Allianz eingehen können.“

Über das Museum:

Das Kunstmuseum Waldviertel offenbart Geheimnisse der Kreativität, der Kunst, Geschichte und Spiritualität

auf einem Gesamtareal von 14.000 m²

 

Das unverwechselbare Kunstmuseum Waldviertel im Norden Österreichs ist spannend und interessant für alle Altersgruppen. Es offenbart Geheimnisse der Kunst mit jährlich wechselnden erlebnisreichen Themenausstellungen, vielfältigen Veranstaltungen, Aktivitäten, Kreativ-Ange-boten und dem rätselhaften Skulpturenpark, der harmonisch die internationale Atmosphäre der Museumsarchitektur mit der Waldviertler Natur- und Kulturlandschaft verbindet.

Im Rahmen der Akademie für Kinder widmet sich die gemeinnützige Kunst- und Kulturinstitution ganz besonders den Kindern und Familien mit speziellen Kreativ-Programmen, wie dem Family-Book, regelmäßigen Kursen, Aufführungen und Events.

 

Der Park des Staunens

Er erzählt viele Geschichten und regt die Fantasie an. Hier wird es nie langweilig, denn man kommt nicht aus dem Staunen heraus. Farbige Skulpturen tauchen wie 'Himmelssäulen' aus dem sanfthügelig angelegten Park auf. Der Weg führt durch rätselhafte steinerne Plätze, die aus der Frühgeschichte der Stadt Schrems stammen könnten. Die Steinarchitektur verzichtet auf Äußer-lichkeiten und Ornamente. Sie schafft das Heimelige, das Gastliche, das Unverfälschte. Ein Park der Architekturmagie: Vom ‚kleinen Amphitheater‘, über den Platz der Backofenhäuschen‘ und der ‚Mutterskulpturen‘, am ‚Schlafenden Poeten‘ vorbei bis zur ‚Marienkapelle‘.

          

Bleibende Erlebnisse

Führungen, kreative Aktivitäten und Veranstaltungen, wie das große Sommernachtsfest und das Brotbacken nach uralten Rezepten im großen Freiluftbackofen mit Kostproben des frisch ge-backenen Brotes, runden den Besuch des Museums zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.

 

Das IDEA Designcenter

Alle jene, die außergewöhnliche Mitbringsel, Accessoires, Geschenke und Wohnobjekte suchen, werden sicherlich fündig im direkt an das Kunstmuseum angeschlossenen 300 m² großen Shop des IDEA-Hauses.

 

Zusatzinfo

Das Museum wurde vom international tätigen Künstlerehepaar Makis und Heide Warlamis,

zusammen mit einem erfahrenen Team, in Kooperation mit der Stadtgemeinde Schrems als

gemeinnützige Kunst- und Kulturinstitution im nördlichen Waldviertel gegründet.

    Das Programm des Museums baut auf jahrzehntelang erarbeitetem Know How in der Gestaltung informativer und erlebnisorientierter Ausstellungen, sowie in der kreativ-pädagogischen Betreu-ung von Kindern und Jugendlichen auf. Die jährlichen Ausstellungsthemen haben einen engen Lebensbezug und sind so ansprechend und spannend aufbereitet, dass sich auch weniger Kunstbeflissene daran erfreuen.

 

Öffnungszeiten

Ausstellungsperiode                       25. März 2011 bis 9. Jänner 2012

März, April und Okt. bis Jänner:  Di – So (Mo an Feiertagen) 10.00 – 17 Uhr

Mai, Juni, Sept.:                          Di – So (Mo an Feiertagen)   9.30 – 18 Uhr

Juli und August:                täglich 9.30 – 18 Uhr

 

 

 

 

DAS KUNSTMUSEUM WALDVIERTEL

Erlebnismuseum für Kreativität und Fantasie gemeinnützige GmbH

3943 Schrems, Mühlgasse7a, T: + 43 2853/72 888, F: + 43 2853/72 888-22

info@daskunstmuseum.at, www.daskunstmuseum.at

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Mag. Ruth Schremmer zur Verfügung unter

T + 43 2853/72 888-12, mobil: +43-660 60 60 800 oder ruth.schremmer@daskunstmuseum.at

 

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