Die WIN-Strategie Niederösterreich

Je weiter die Welt wird, in der wir uns als Land bewegen, umso wichtiger wird das Umfeld, in dem wir ganz persönlich leben. Je stärker wir uns im Land selbst weiterentwickeln, umso erfolgreicher werden wir auch als Land im internationalen Wettbewerb sein. Die Basis dafür ist das Landesentwicklungs-konzept, das im Auftrag des Landes Niederösterreich erarbeitet wurde. Darauf aufbauend werden konkrete Maßnahmenprogramme entwickelt: zu allen wichtigen Themen – für jede Region. Ergebnis ist die „WIN-Strategie NÖ“. Ein Wegweiser für alle wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und raumplanerischen Weichenstellungen im Land. Damit bleibt die Landespolitik auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für BürgerInnen, InvestorInnen und EntscheidungsträgerInnen in den Gemeinden und Regionen.

Plattform für die Ausarbeitung einer Entwicklungsstrategie ist WIN. Dies steht für Wir-in-Niederösterreich. WIN bedeutet aber auch gewinnen. Die WIN-Strategie steht daher auch für den zu erzielenden Mehrwert und Erfolg. Diese Strategie NÖ wurde unter intensiver Beteiligung der betroffenen Bevölkerung erarbeitet. In einer landesweiten Befragung gaben 53.000 NiederöstereicherInnen ihre Meinung zur Zukunft des Landes ab. In mehr als 200 Veranstaltungen mit über 6.000 TeilnehmerInnen wurde in über 70 Regionen die Zukunft des Landes diskutiert.

Im September 2004 wurde das Landesentwicklungskonzept einstimmig von der Niederösterreichischen Landesregierung beschlossen und vom Landtag im November 2004 zur Kenntnis genommen. Das Landesentwicklungskonzept wurde in 19 sektorale Themen verdichtet. Die Inputs aus den Kleinregionen wurden in 68 Kleinregionsbroschüren zusammengefasst und in fünf so genannten „Regionalen Entwicklungskonzepten“ auf die Hauptregionen bezogen.


Die Hauptregionen als Entwicklungszellen

Niederösterreich hat mit seinen fünf Hauptregionen – sieben EU-Regionen (NUTS III) – 21 Bezirken – über 60 Kleinregionen – 573 Gemeinden und 4.315 Ortschaften eine sehr bürgerInnennahe, dezentrale Struktur. Die Hauptregionen Waldviertel, Weinviertel, Industrieviertel, NÖ-Mitte und Mostviertel sind Entwicklungszellen für die Zukunft. Sie orientieren sich an den Zielen der Wettbewerbsfähigkeit und der Nachhaltigkeit: wettbewerbsfähig im internationalen und interregionalen Vergleich und nachhaltig in der Entwicklung und Bedachtnahme auf die Ressourcen der Region. Dafür stellt ein landesweiter Dachverein jeder Region einen Regionalmanager für die Informations-, Aktivierungs- und Koordinationstätigkeit zur Verfügung. Regionale Entwicklungsverbände und das Regionalmanagement bilden die projektorientierte Schnittstelle zwischen dem Land Niederösterreich und den Gemeinden.

Die Europa Plattform - Pro Waldviertel und der Projektverein Waldviertel beschäftigen sich mit der strategischen Regionalentwicklung für das Waldviertel. Unser Ziel ist es,  für und mit der ansässigen Bevölkerung eine lebenwerte Region mit Wirtschaftskraft auf Basis der eigenen Ressourcen zu schaffen bzw. zu erhalten.

Nähere Informationen zur aktuellen Entwicklungsstrategie finden sie HIER.

Aus diesem Grunde wurde unter Koordination des Regionalmanagements Waldviertel im letzten Jahre ein Strategieprozess ins Leben gerufen. Es wurden sechs Schwerpunktthemen für das Waldviertel ermittelt und zwölf vorrangige Maßnahmen definiert.

Für die Umsetzung dieser Themen und Maßnahmen engagieren wir uns und arbeiten daran.

Sehen Sie diese Strategie nicht als „in Stein gemeisselt“, sondern vielmehr als Anstoß für einen gemeinsamen Prozess. Nur wenn wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen und die gleiche Sprache sprechen, wird uns die Umsetzung dieser Strategie zur Stärkung unserer Region gelingen.

Die Broschüren erhalten Sie beim Regionalmanagement Waldviertel unter: Tel: 02822/9025-20213 oder info@rm-waldviertel.at.

 

Download: StrategieBroschüre2010-End.pdf (1047 KB)

 

 

 


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