Zu Beginn einige begleitende Worte!

 

Ausgangsposition:

Seit der Öffnung des eisernen Vorhangs versucht sich das Waldviertel weiter zu entwickeln. Ziel ist eine Neupositionierung mittels authentischer Werte und vorhandener Stärken der Region, ohne die EigenARTen zu opfern.

 

Dabei kann die Region auf beachtliche Ressourcen aufbauen wie:

  • Engagierte Menschen mit großem Wissen, die gewohnt sind, sich Herausforderungen zu stellen.
  • Starke Produktionsbetriebe beispielsweise im Bereich Fertighäuser, Elektronik, Holz, Biomasse, Bier und Agrar
  • Dienstleistungen v.a. produktionsnahes Engineering, Prüftechnik, Telematik, Sicherheit (TÜPL), erneuerbare Energien und Energieoptimierung, inkl. Bauwirtschaft
  • eine innovative Land- und Forstwirtschaft mit Sonderkulturen, Kräutern, spezialisierten Lebensmittel, Energie(pflanzen), Sägewerken, Schweinezucht, Bio- und Kreislaufwirtschaft, Marken- & Marketinginitiativen
  • Tourismus und Freizeit unter dem Motto „Land für Leib & Seele“ dazu zählen Wellness, Gesundheit, Rad, Kinder- und Jugendangebote, Geschichte, Kultur
  • Bildung und Entwicklung in den Bereichen Energie, Sicherheit, Agrar, Technologie und Gesundheit
  • Clusterpotenziale und Kooperationsthemen wie Wellness, Holz, Energie, Bio-Lebensmittel, interkommunale Zusammenarbeit, Kleinregionen
  • Granit, Moor, Holz, Landschaft
  • sowie großer sozialer Zusammenhalt, gelebte Nachbarschaft und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.


Von der Vision zur Strategie:

Die bisherigen Ansätze des Leitbilds Waldviertel der WIN-Strategie NÖ aus dem Jahr 2005 (siehe HIER) zeigen Erfolge. Doch um die rasch wandelnden Außeneinflüsse auf die Region (Internationalisierung, Konzentrationsprozesse, Konsumtrends, u.a.) zu bewältigen, bleibt keine Zeit zum Rasten und Ruhen. Vor allem durch die EU-Osterweiterung gilt es, die periphere Lage des Waldviertels zu nutzen.


Ein erfolgreiches Beispiel wie sehr das „NEUE“ Waldviertel gefragt ist und wie konstruktiv die Zusammenarbeit zwischen dem Land NÖ, der Region und den tschechischen Nachbarn sein kann, zeigte die grenzüberschreitende Landesausstellung 2009.


Diese brachte wichtige Impulse für das Waldviertel. Um jedoch die zukünftige nachhaltige Entwicklung des Waldviertels zu garantieren, wurde in Zusammenarbeit mit der EUROPA Plattform – Pro Waldviertel, dem Projektverein Waldviertel, den Kleinregionsobleuten und dem Regionalmanagement Waldviertel das Strategiekonzept Waldviertel 2015+ erarbeitet. Dabei handelt es sich nicht um eine „Gießkannenstrategie“, sondern der Fokus wurde auf einige Schwerpunkte –u. a. Schaffung von „golden-grünen“ Arbeitsplätzen, Verbesserung der regionalen Infrastruktur und eine klare Positionierung nach außen- gelegt.


Dabei ist diese Strategie nicht als „in Stein gemeißelt“ zu verstehen, sondern vielmehr als Anstoß für einen gemeinsamen Prozess. Nur wenn wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen und die gleiche Sprache sprechen, wird uns die Umsetzung dieser Strategie zur Stärkung unserer Region gelingen, damit der Werbespruch „Wo wir sind, ist oben“ auch in Zukunft fürs Waldviertel gelten kann.

 

Die sechs Leitthemen:

 

 

Kompatibel zu den Schwerpunkten der WIN-Strategie Niederösterreich wurden folgende Schwerpunktsetzungen für die nächsten 5 Jahre vorgeschlagen:

 

  1. Infrastruktur. Mobilität. Bildung
  2. Wohnstandort und Siedlungswesen
  3. Wirtschaft und Energie: "Goldgrüne Jobs für´s Waldviertel"
  4. Tourismus- und Freizeitwirtschaft
  5. Land-/Forstwirtschaft & Naturraum/Umwelt
  6. Kommunikation. Beteiligung. Netzwerkbildung ("regional governance") 

 

Zu jedem Leitthema wurden Maßnahmen konkretisiert. Den EntscheidungsträgerInnen sind die „Lücken“ der Themenauswahl bewusst. Es geht bei der vorliegenden Strategie um jene Prioritäten, die als „Entwicklungstreiber“ für die nächsten 5 Jahre gesehen werden.

 

Das Strategie-Team!

 


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