EU-Förderprogramm TEMPUS IV

     Reformierung des Hochschulwesens durch internationale Zusammenarbeit der Hochschulen (Einreichfrist: 23. Feber 2012)

EU Förderprogramm HOCHSCHULBILDUNG

 

Tempus IV  - Reformierung des Hochschulwesens durch internationale Zusammenarbeit der Hochschulen

 


Kurzbeschreibung

Allgemeines Ziel des Programms ist es, die Modernisierung des Hochschulwesens in den EU-Nachbarländern zu unterstützen. Das Tempus Programm fördert die institutionelle Zusammenarbeit und zielt auf die Reform und die Modernisierung der Hochschulsysteme in den Partnerländern ab. Es trägt zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hochschulbildung zwischen der Europäischen Union und den Partnerländern in der weiteren Nachbarschaft bei. Das Programm unterstützt insbesondere die freiwillige Anpassung an die Entwicklungen in der EU im Bereich der Hochschulbildung, die sich aus der Europa 2020 Strategie und dem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020) sowie dem Bologna-Prozess ergeben.

 

 

Ziele

·     Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen hat zum Ziel, die multilaterale Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen, Behörden und Organisationen aus den EU-Mitgliedstaaten und den Partnerländern zu fördern, wobei die Reform und die Modernisierung der Hochschulbildung im Mittelpunkt stehen.

 

 

Wer kann einreichen?

Diese Aufforderung richtet sich an

·      juristische Personen („Rechtsträger“), die seit mindestens fünf Jahren ihren Sitz in der EU oder den Tempus Partnerländern haben,

·      staatlich anerkannte, öffentliche oder private Hochschuleinrichtungen oder Verbände, Organisationen oder Netzwerke von Hochschuleinrichtungen, die sich mit der Förderung, Verbesserung und Reformierung der Hochschulbildung befassen,

·     juristische Personen, wie oben für Gemeinsame Projekte festgelegt, oder nationale oder internationale Organisationen von Rektoren, Dozenten oder Studierenden von Hochschulen.

 

Das Spektrum der Einrichtungen und Organisationen, die als Partner/Mitbegünstigte am Programm Tempus teilnehmen können, reicht von Hochschuleinrichtungen und -organisationen bis hin zu nichtakademischen Einrichtungen und Organisationen wie Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen, Projektträgern aus der Industrie und Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Diese Einrichtungen und Organisationen müssen ihren Sitz in Ländern haben, die den folgenden vier Gruppen förderfähiger Länder angehören:

·        27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union,

·       4 westliche Balkanländer, d. h. Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien sowie Kosovo

·      17 südliche und östliche Nachbarländer der Europäischen Union, d. h. Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Besetztes Palästinensisches Gebiet, Syrien, Tunesien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russische Föderation und Ukraine,

·      5 zentralasiatische Republiken, d. h. Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

 

 

Was wird gefördert?

Die beiden Hauptinstrumente für die Zusammenarbeit aufgrund dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von Tempus sind:

·      Gemeinsame Projekte: auf dem „Bottom-up-Ansatz“ basierende Modernisierungs- und Reformprojekte auf Ebene der Einrichtungen (Hochschulen). Gemeinsame Projekte dienen dem Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Organisationen und Einrichtungen aus der EU und den Partnerländern sowie gegebenenfalls zwischen relevanten Stellen der Partnerländer.

·      Strukturmaßnahmen: Projekte, die zur Weiterentwicklung und Reform der Hochschulsysteme in den Partnerländern beitragen, die Qualität und Relevanz dieser Systeme verbessern und ihre freiwillige Konvergenz mit den Entwicklungen in der EU fördern. Strukturmaßnahmen sollen somit auf nationaler Ebene den Prozess der strukturellen Reform der Hochschulsysteme und die Festlegung von Rahmenstrategien unterstützen.

 

Im Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen können nationale Projekte und mehrere Länder umfassende Projekte finanziert werden:

·      Nationale Projekte müssen an nationalen Prioritäten ausgerichtet sein, die die EU-Delegationen und die zuständigen Behörden in den Partnerländern gemeinsam festlegen

·      Projekte, die mehrere Länder umfassen, müssen sich nach regionalen Prioritäten richten, die sich aus der EU-Politik der Zusammenarbeit mit den Regionen der Partnerländer ergeben, wie sie in den Strategiepapieren für die Nachbarländer, die Zielländer der Heranführungsstrategie und die Länder Zentralasiens genannt werden und die alle Partnerländer innerhalb einer spezifischen Region gemeinsam haben oder die einer nationalen Priorität entsprechen, die alle beteiligten Partnerländer gemeinsam haben.

 

Wie wird gefördert?

Gesamtbudget: 78,1 Mio. EUR (Richtwert)

Der Höchstzuschlag beträgt  1 500 000 EUR

EU-Kofinanzierung: max. 90 % der zuschussfähigen Gesamtkosten

 

Einreichfrist: 23. Februar 2012

Max. Dauer: 24 oder 36 Monate (Beginn: 15. Oktober 2012)

 

 

ÖAD - TEMPUS National Contact Point

Mag. Martina Friedrich

Alser Straße 4/1/15/6, A- 1090 Wien

Tel: +43/1/42 77-28182, Fax:+43/1/42 77-28194

www.oead.ac.at/3staaten

E-Mail: martina.friedrich@oead.at

 

 

Nähere Informationen und Antragsformulare: http://eacea.ec.europa.eu/tempus/funding/2011/call_eacea_25_2011_en.php

 

Quelle: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2011:321:0011:0014:DE:PDF

 

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