EU Förderprogramm PROGRESS 2011

   AUFFORDERUNG ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN FÜR SOZIALWISSENSCHAFTLICHE EXPERIMENTE (Einreichfrist: 15. Dezember 2011)

EU FÖRDERUNG SOZIALES

EU Förderprogramm PROGRESS 2011 - AUFFORDERUNG ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN VP/2011/009

 

AUFFORDERUNG ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN FÜR SOZIALWISSENSCHAFTLICHE EXPERIMENTE

 

Ziele

·     Bereitstellung finanzieller Unterstützung zur Förderung der Entwicklung von PROGRESS-Länder, die Reformen im Sozialwesen beabsichtigen, damit sie die geplanten politischen Veränderungen und Reformen testen können, ehe sie diese, sofern erfolgreich, in größerem Umfang umsetzen.

 


Wer kann einreichen?

Diese Aufforderung richtet sich an Behörden, staatliche oder halbstaatliche Einrichtungen auf zentraler, regionaler oder lokaler Ebene der am Programm PROGRESS teilnehmenden Länder. Die Antragsteller müssen in einem der folgenden Länder ansässig sein:

·         27 EU-Mitgliedstaaten der Europäischen Union

·         Norwegen, Island, Liechtenstein, Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, die Türkei sowie Serbien als potenzielles Bewerberland

 

Was wird gefördert?

Die ausgewählten Projekte müssen zur Entwicklung und Erprobung sozial innovativer Konzepte für strategische Prioritäten im Kontext der Strategie Europa 2020 und der offenen Koordinierungsmethode im Bereich Sozialschutz und soziale Eingliederung beitragen. Um für eine Finanzhilfe im Rahmen dieser Aufforderung in Betracht zu kommen, müssen die Projekte den Schwerpunkt auf eines der nachstehenden Themen legen, wobei stets der geschlechtsspezifischen Dimension Rechnung zu tragen ist:

·     Soziale Eingliederung schutzbedürftiger Gruppen, wie Roma, Migranten und ihre Familienangehörigen, Obdachlose und Jugendliche.

·     Qualität der Kinderbetreuung: hat große Auswirkungen auf das Wohlergehen von Kindern, aber auch auf die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Armut in Haushalten von Erwerbslosen, die Erwerbstätigenquoten, die Geburtenraten und die langfristige, nachhaltige Entwicklung durch verstärkte Entwicklung des Humanpotenzials.

·     Aktives und gesundes Altern: hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Lebensgewohnheiten, Arbeitsbedingungen oder städtepolitische Maßnahmen, und ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Senkung der Sozialschutzausgaben.

·     Übergang junger Menschen von der Ausbildung ins Berufsleben, da nur ein multidimensionaler politischer Ansatz, bei dem Maßnahmen in den Bereichen Bildungssystem, Arbeitsmarkt und Familie miteinander kombiniert werden, erfolgversprechend ist.

 

Die Projekte sollten folgende Themen aufgreifen:

·     Design, Management und Methoden zur Bewertung sozialwissenschaftlicher Experimente

·     Strategien zur großmaßstäblichen Anwendung sozialwissenschaftlicher Experimente und zur Generalisierung der Ergebnisse im Rahmen umfassenderer politischer Maßnahmen

·     Kooperations- und Netzwerktätigkeiten

 

Für die Projekte sind Partnerschaften zwischen verschiedenen Stakeholdern – öffentliche Einrichtungen, kommunale Behörden, Zivilgesellschaft, Privatsektor, Hochschulbereich, Sozialpartner usw. –, die in die verschiedenen Phasen des Prozesses eingebunden sind, vorzusehen.

 

Wie wird gefördert?

Gesamtbudget: EUR 3 500 000 (Richtwert)

EU-Kofinanzierung: max. 80 % der zuschussfähigen Gesamtkosten

 

Einreichfrist: 15. Dezember 2011

 

Kontaktstelle:

Bundesministerium für Arbeit,
Soziales und Konsumentenschutz
Maga. Ulrike NEUFANG
STV. Abteilungsleiterin
Abt.V/1 (Grundsatzfragen und Koordination in EU-Angelegenheiten)
Tel.: 0043 1 71100-6251
ulrike.neufang@bmask.gv.at

 

Nähere Informationen  und Antragsformulare: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=630&langId=de

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