Creative Industries – Impulse für Niederösterreichs Wirtschaft

           

Bohuslav & Zwazl: Neuer Wettbewerb für Gemeinden und Regionen



Die Kreativwirtschaft in Niederösterreich boomt. Rund 11.600 Betriebe mit über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaften hier bereits einen jährlichen Umsatz von über 5,8 Milliarden Euro. Das zeigt eine Studie der St. Pöltner New Design University (NDU), die das Land Niederösterreich in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich in Auftrag gegeben hat. Der Terminus „Creative Industries“ umfasst dabei einen Branchenmix, der von Werbeagenturen über Architekturbüros und Handwerksunternehmen bis zur  Filmindustrie reicht.

 

„Der Standortwettbewerb und die Wirtschaftsentwicklung werden uns auch in Zukunft vor Herausforderungen stellen. Innovative Ideen und das Erschließen von neuen Märkten werden für ein erfolgreiches Wirtschaften noch wichtiger sein“, ist Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav überzeugt.

 

„Wirtschaft und Kreativität gehören untrennbar zusammen. Rund zehn Prozent der Wirtschaftsleistung in unserem Bundesland werden bereits auf dem weiten Feld der Kreativwirtschaft erbracht – Tendenz steigend“, sagt dazu Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

 


Weitere Studienergebnisse

 

Wie die NDU-Studie zeigt, sind die kreativen  Branchen maßgeblich an der Schaffung neuer Berufsfelder beteiligt. Fast alle relevanten Berufsgruppen konnten eine positive Entwicklung verzeichnen. Man kann davon ausgehen, dass der gesamtwirtschaftliche Beitrag der Kreativwirtschaft künftig noch erheblich steigen wird.

 

Untersucht wurde auch, welche Standortfaktoren für Kreative wichtig sind. Hier treten neben Infrastruktur und Fördermöglichkeiten auch sogenannte „weiche“ Standortfaktoren, wie z.B. Toleranz, Verständnis und offenes Klima, in den Vordergrund. Ebenso als wichtig erscheint die Vernetzung mit Gleichgesinnten.

 

Hier setzt die Arbeit des Regionalmanagement Niederösterreich an. Das Regionalmanagement beschäftigt sich bereits seit 2008 mit diesem Thema und möchte nun die Erkenntnisse dieser Studie nutzen, um optimale Voraussetzungen, wie z.B. die Schaffung eines kreativen Milieus, zur Ansiedlung von Kreativunternehmen  in den niederösterreichischen Gemeinden und Kleinregionen zu fördern.

  


Creative Industries Wettbewerb

 

Gemeinsam mit der Abteilung Raumordnung des Landes Niederösterreich, der ecoplus und der Wirtschaftskammer Niederösterreich hat das Regionalmanagement Niederösterreich einen Creative Industries Wettbewerb ins Leben gerufen. Gemeinden und Regionen  können hier gemeinsam mit der Kreativwirtschaft Projekte zur Verbesserung der Standortqualität und der Steigerung des kreativen Potenzials einreichen. Auch Schulen haben die Möglichkeit, sich mit kreativen am Wettbewerb zu beteiligen.

 

Den Einreichbogen und genaue Informationen zu Förderrichtlinien sowie weitere Infos erhalten Sie unter www.waldviertelportal.at - Download bzw. unter der Tel: 0676/812 20213.

 

 

 


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