Zukunftsdialog der Europaregion Donau-Moldau in Niederösterreich: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Auf Einladung von Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz traf gestern erstmals eine Runde von niederösterreichischen Expertinnen und Experten aus allen Wissensplattformen der Europaregion Donau-Moldau in St. Pölten zusammen, um themenübergreifend über die Chancen zu disktutieren, die sich durch die Zusammenarbeit in der Europaregion speziell für Niederösterreich ergeben. 

 

  


Sieben Regionen, drei Länder, zwei Sprachen – sechs Millionen Menschen leben in der 2012 gegründeten Europaregion Donau-Moldau (EDM), zu der auch das Waldviertel und das Mostviertel gehören. Die sieben Regionen aus Bayern, Niederösterreich und Tschechien arbeiten seither in Wissensplattformen länderübergreifend an der Entwicklung von sieben Zukunftsthemen zusammen. Ziel ist dabei stets der Mehrwert für die gesamte Europaregion. Jede Region ist für ein Thema hauptverantwortlich, so ist etwa das Waldviertel federführend beim Thema „Energie“. Weitere wichtige Anliegen sind unter anderen die Belebung des Arbeitsmarktes und die Verbesserung der Mobilität, - sowohl in den einzelnen Regionen als auch über Regions- und Ländergrenzen hinweg.


Welche Bedeutung hat nun aber die Europaregion Donau-Moldau speziell für Niederösterreich? Auf Einladung von Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, verantwortlich für EU-Regionalpolitik, traf vergangenen Mittwoch eine ExpertInnengruppe aus allen Wissensplattformen erstmals auf rein niederösterreichischer Ebene in St. Pölten zusammen, um darüber themenübergreifend zu diskutieren.


"Die trilaterale Zusammenarbeit macht in verschiedensten Bereichen Sinn für alle Beteiligten. Etwa wenn es um grenzüberschreitende Infrastrukturmaßnahmen oder Ausbildungswege für die Jugend geht", so Landesrätin Barbara Schwarz in ihrer Begrüßungsrede. Bei allen Zukunftsthemen gehe es darum, von den Erfahrungen der anderen Regionen zu profitieren und gemeinsame Zukunftsstrategien zu entwickeln.
Auch Dr. Simon Ortner vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung unterstrich in seiner Präsentation die Sinnhaftigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durch die vorhandenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends. Die Nationalität verliert dabei immer mehr an Bedeutung, während die unmittelbare Region immer wichtiger wird, - die Globalisierung ist so zur „Glokalisierung“ geworden. Die Europaregion verstärkt die strategischen Möglichkeiten für Niederösterreich über die Landesgrenzen hinweg.


Ergänzend bot Romana Sadravetz (EDM-Geschäftsstelle) einen Überblick über den aktuellen Stand der EDM, bevor Dr. Günter Scheer die Ergebnisse aus der Evaluierung der Wissensplattformen präsentierte. Darauf aufbauend diskutierten die anwesenden Expertinnen und Experten in mehreren Arbeitsgruppen, welche Themen aus niederösterreichischer Sicht verstärkt bearbeitet werden sollten. Ganz oben auf der Liste: Rahmenbedingungen für eine grenzenlose Mobilität, Attraktivierung der Standorte in Bezug auf Wirtschaft und Lebensqualität sowie das gemeinsame Auftreten als starke Region in Europa.


Thomas Samhaber, der den Zukunftsdialog als Wissensplattformmanager moderierte, fasste nach der offenen Diskussion die laufenden Projekte aller Wissensplattformen in einem Überblick zusammen. Er ist überzeugt: „Regionen können künftig nur durch die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Regionen erfolgreich sein, und die Europaregion Donau-Moldau bietet dafür einen hervorragenden Rahmen.“


Foto 1 (2430): Zukunftsdialog der Europaregion Donau-Moldau in Niederösterreich
(v.l.n.r.): Karl G. Becker (Regionalmanager Mostviertel), Romana Sadravetz (EDM-Geschäftsstelle), Labg. Ing. Johann Hofbauer (politischer Vertreter des Waldviertels in der EDM), Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, Kathrin Altmann (Wissensplattformmanagerin Hochschulkooperationen, Niederbayern), Barbara Daferner (EDM-Kontaktstelle Niederbayern/Altötting), Thomas Samhaber (Regionalmanager Waldviertel und Wissensplattformmanager der EDM), Foto (c): NLK/Filzwieser



Foto 2 (2462): Internationale VertreterInnen beim EDM-Zukunftsdialog in Niederösterreich
(v.l.n.r.): Dipl. Kulturwirtin Kathrin Altmann (Wissensplattformmanagerin Hochschulkooperationen, Niederbayern), Univ.-Prof. Dr. Dalibor Štys (Universität Südböhmen), Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, Foto (c): NLK/Filzwieser


Rückfragen an:
Thomas Samhaber
Regionalmanager Waldviertel
T 0043 2822 21380
M 0043 676 812 20208
thomas.samhaber@rm-waldviertel.at


Links:
Europaregion Donau-Moldau: www.europaregion-donau-moldau.at
Regionalmanagement Niederösterreich: www.regionalmanagement-noe.at
Regionalmanagement Waldviertel: www.rm-waldviertel.at
 

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