LR Schwarz: Mobiler Sozialmarkt kommt bedürftigen Menschen entgegen


Utl: Günstige Einkaufsmöglichkeit für bedürftige Menschen in 17 Waldviertler Gemeinden

Im Rahmen der letzten Regierungssitzung vor Ostern wurde ein Betrag des Landes Niederösterreich aus der NÖ Arbeitnehmerförderung in der Höhe von rund
428.400 Euro zur Unterstützung der Sozialmärkte der SAM NÖ Beschäftigungs GmbH beschlossen. „Damit wird auch ein ganz besonderes Pilotprojekt gefördert, nämlich der mobile Sozialmarkt, der mittlerweile 17 Gemeinden im Waldviertel anfährt, um vor Ort bedürftige Menschen mit günstigen Waren zu versorgen“, erklärt Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.




Bei diesem mobilen Sozialmarkt handelt es sich um einen Verkaufswagen, der gemäß einem Fahrplan bei jedem Wetter verschiedene Ortschaften im Waldviertel anfährt, um dort Menschen Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs zu sehr günstigen Preisen anzubieten.
Nach dem Motto "Wir kommen Ihnen entgegen" fährt das SOMAmobil folgende 17 Gemeinden an: Gmünd, Schrems, Weitra, Heidenreichstein, Litschau, Waidhofen a.d.T, Waidhofen a.d.T./Land, Vitis, Groß-Siegharts, Zwettl, Allentsteig, Gföhl, Horn, Gars, Eggenburg, Gr. Gerungs und Langenlois.Zusätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, an 2 Verkaufstagen (Mo 10-12 Uhr und Do 13-15 Uhr) direkt in Heidenreichstein, Litschauer Straße 2/11 einzukaufen.

Einkaufsberechtigt sind Personen, die folgende Einkommensgrenzen (netto) nicht überschreiten:
Einpersonenhaushalt: € 870,--
Zweipersonenhaushalt: € 1.300,--
Für jede weitere Person: + € 110,--

Einen Einkaufspass erhält man gegen Vorlage eines Meldenachweises, eines Einkommensnachweises und eines Lichtbildausweises.



Foto von links nach rechts: TEAM Waldivertel Brigitte Androsch, Anneliese Dörr, Msc, Birgit Bauer


„Seit Ende September 2009 wurden im Waldviertel bereits 740 Einkaufspässe ausgestellt“, berichtet Schwarz.

Das Konzept der SOMAs basiert darauf, dass Lebensmittel, die regulär in den Supermärkten nicht mehr verkauft werden – jedoch voll verzehrtauglich sind – den Sozialmärkten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen eines Beschäftigungsprojektes werden diese hochwertigen Produkte an Menschen mit geringem Einkommen günstig verkauft.

„Die Idee der Sozialmärkte zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass hier gleichzeitig sozial-und arbeitsmarktpolitische Impulse gesetzt werden: Zum einen werden mit den Sozialmärkten Menschen mit geringem Einkommen unterstützt. Zum anderen schafft der SOMA als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose. Und darüber hinaus werden wertvolle Nahrungsmittel vor der Vernichtung bewahrt - ein wichtiger umweltpolitischer Impuls der SOMAs zur Abfallvermeidung“, erklärt Schwarz abschließend.

Fotoquelle: SAM NÖ

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