BEIBEHALTUNG DER WEHRPFLICHT ODER SCHAFFUNG EINES BERUFSHEERES?


Podiumsdiskussion mit Generalstabschef Edmund Entacher


Freitag, 11. Jänner 2013, 19 Uhr, Vereinssaal Hirschbach (Saalstraße 150, 3942 Hirschbach)

„Sind Sie für die Einführung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres?“ oder „Sind Sie für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes?“
So werden die Antwortmöglichkeiten für die erste österreichweite Volksbefragung am 20. Jänner 2013 lauten, die dem österreichischen Heer die Zukunft weist. Denn, obwohl das Ergebnis nicht bindend ist, haben die Koalitionspartner bereits angekündigt, sich an das Abstimmungsergebnis halten zu wollen.


Die Meinungen der Experten gehen in der aktuellen Diskussion weit auseinander. Während Hannes Androsch gar ein Personenkomittee „Unser Heer“ ins Leben gerufen hat, welches „mehr Profis“, das Berufsheer und die Abschaffung des „Zwangsdienstes“ fordert, sehen in der Abschaffung der Wehrpflicht nicht nur soziale Organisationen wie das Rote Kreuz, denen der Wegfall der Zivildiener droht, eine Problematik. Allen voran Generalstabschef Edmund Entacher kämpft für eine Beibehaltung des Status Quo. Ohne Grundwehrdiener seien Katastropheneinsätze nd andere mannschaftsintensive Aufgaben nicht in bisherigem Umfang bewältigbar, für einen Ersatz durch Freiwilllige fehle schlichtweg das Geld – ein Absinken der Qualität, Quantität und Fähigkeiten sei also zu befürchten.

Ganz egal, wie die Volksbefragung ausgeht, eine Reform des Bundesheeres sei unbedingt notwendig, forderte auch Bundespräsident Heinz Fischer. Was macht aber tatsächlich Sinn? In welche Richtung soll sich das österreichische Heer entwickeln? Wie könnte ein soziales freiwilliges Jahr aussehen? Und wo liegen Gefahren, Chancen, Stärken und Schwächen der einzelnen Ansätze?

Darüber wird ein prominent besetztes Podium unter der Leitung von Moderator Wilhelm Theuretsbacher diskutieren: Generalstabschef Edmund Entacher, Bundesminister aD und Berufsheer-Befürworter Friedhelm Frischenschlager, Rotes Kreuz-Niederösterreich-Präsident Willi Sauer, Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter und Schülerunion-Vertreter Moritz Fraberger. Der Eintritt ist natürlich frei!

Nähere Informationen auch unter www.waldviertelakademie.at

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