Ländliche Entwicklung


Waldviertler Kriecherl



Der Verein Waldviertler Hochland Kriecherl startet nun eine Initiative rund um die Saatgutgewinnung, Erhaltung und Vermehrung des "Waldviertler Kriecherls".  Alles Wissenwerte zum Waldviertler Kriecherl und den Aktivitäten des Vereines finden Sie auf der Homepage des Vereines www.kriecherl.at


Worum geht es bei dieser Initiative?

  • Saatgutgewinnung ausgewählter Kriecherlbäume aus jeder Gemeinde des Waldviertles!

     Da es die Kriecherl in vielen Ausprägungen gibt, genetisch perfekt angepasst an Gegend,
     Klima und  Höhenlage ist es wichtig bei der Saatgutgewinnung auf die regionale Herkunft
     und die Qualität zu achten.

     Gemeinsam mit ihnen und der regionalen Gehölzvermehrung sammeln, kartieren und
     vermehren wir  dieses Saatgut. 

     In drei Jahren gibt es dann diese ausgewählten Kriecherlbäume aus ihrer Gegend günstig
      zu kaufen.

  •  Erstmalige Typenfestellung und Erfassung der Kriecherlbestände

     Gleichzeitig starten wir eine erstmalige Typenfestellung und Benennung der vielfältigen
     Ausprägungen  des Waldviertler Kriecherls. Es ist ein Projekt für die nächsten 2-3 Jahre.

     Alles dies wird  aufgezeichnet und kartiert und zum ersten großen Werk über das
     Kriecherl  zusammengetragen.

 

Haben sie Teil an einer großen erstmaligen Beschreibung des Kriecherls.

Benennen sie ihren eigenen Kriecherltyp.

 

Bringen wir das Waldviertler Kriecherl wieder zum Erblühen!!

 

Bei Interesse melden sie sich beim Obmann des Vereines Christian Bisich, Email. info@kriecherl.at, Tel: 0680/2147135 

 

download Infoblatt WV Kriecherl Typenfestellung Saatgutgewinnung.pdf (74 KB)

 



Ländliche Entwicklung und Bienenhaltung

 Bienen und blühende Landschaft

 


Warum ist die Haltung von Bienen ein Thema der ländlichen Entwicklung?

Wenn die Entwicklung in den letzten Jahren über den Rückgang der ImkerInnen betrachtet wird, so hat sich bereits gezeigt, dass eine ausreichende Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen zunehmend in Frage steht.

 

Dies hat einige Gründe:

  • Rückgang der ImkerInnen aufgrund fehlenden Nachwuchses und einer daraus folgenden Überalterung (rund 22000 ImkerInnen in Österreich, 3000 in NÖ,  300 im Waldviertel)
  • Durchschnittlich 15% Verluste an Bienenvölker über dem Winter pro Jahr, aufgrund vonKrankheiten und bienenfeindlichen Pestiziden. So wird seit den 80iger Jahren von einer Reduktion von rund 50% der Bienenvölker gesprochen.
  • Die Verschlechterung der Umweltbedingungen für Bienen, Wildbienen, Hummeln und anderen Bestäubern in Folge von Landschaftsausräumung, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und vor allem auch bei den Hobbygärten.
  • Massiver Rückgang von wildlebenden Bestäubern.
  • Nicht in jedem Dorf gibt noch Bienenvölker, bei einem maximalen Flugradius von 3 km einer Biene,wird nicht jede bienenbestäubungsabhängige Pflanze mehr angeflogen. Betroffen sind dadurch nicht nur die landwirtschaftlichen Ertragsflächen, sondern ebenso private Obstgärten, über landwirtschaftlichen Ertragsflächen auch die Wildpflanzen.

 

Bei der Betrachtung des regionalen Defizits wurden folgende Schritte  für das Waldviertel als notwendig erkannt:

 

Erhöhung des Interesses an der Imkerei, nicht nur als Hobby für Pensionisten, sondern für jedes Alter und für verschiedene Berufsgruppen. So  kann es auch für manche landwirtschaftliche Betriebe einen gewinnbringenden neuen Betriebszweig darstellen.

 

Überlegungen und Schritte

Benötigt wird dazu eine gezielte Information, nicht nur Medienberichte über das rasante Bienensterben. Ein Informationszentrum für ImkerInnen mit  Fachkursen, Förderunginformationen, Fachberatung und kompetenter Öffentlichkeitsarbeit wäre die Basis für die Unterstützung der ImkerInnen.

 

In vielen Gesprächen über mehrere Jahre, exakt seit 2006, wurde diese Grundidee weiterentwickelt und von DI Boigenzahn ein Konzept für eine pilothaftes Imkerzentrum im Waldviertel, eine Ergänzung zur Imkerschule in Warth, entworfen.

 

Es gab dazu Besprechungen mit dem niederösterreichischem Imkerbund inkl. der Imkerfachschule Warth, Sekretären der Bezirksbauernkammern, dem Büro von LR Plank und den landwirtschaftlichenFachschulen.

 

Konkret hat sich die LFS Edelhof um besonders um die Wiedereinführung von Grundkursen für interessierte SchülerInnen und NeueinsteigerInnen bemüht.

Dies führte zum ersten Umsetzungsschritt der umfassenden Überlegungen zur Erhaltung und Forcierung der Bienenhaltung.

 

In der konzeptionierten umfassenden Form konnte die Überlegungen noch nicht umgesetzt werden, doch aufgrund der zahlreichen Gespräche, vor allem mit dem Direktor und den diesbezüglichen Fachkräften der LFS Edelhof und der Geschäftsführer von Landimpulse , wurde in Zusammenarbeit mit Landimpulse als Projektträger niederösterreichweit die Schulungen für Imkerneueinsteiger an in allen fünf Hauptregionen ausgeweitet.

Mit großem Erfolg im heurigem Jahr 2009, allein in der Hauptregion Waldviertel nahmen heuer rund 40 Personen teil, in ganz NÖ waren es nach inoffiziellen Angaben etwas 100.

 

Diese Theorie- und Praxiskurse für Neueinsteiger in der Imkerei werden auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

 

Was ist noch von Bedeutung? Weitere Bemühungen!

  • In diesem Zusammenhang ist auch die Honigproduktion zu betrachten, da Österreich den größten Teil seines Honigbedarfs aus Importen deckt. Auch hier könnte noch eine Marktchance genutzt werden.
  • Das Waldviertel steht für eine naturnahe Landschaft und ist die Region mit dem höchsten Anteil  an biologisch wirtschafteten Landwirtschaften von Niederösterreich.

Auch für die biologische Bienenhaltung gibt es entsprechende Richtlinien, somit wäre die Bioimkerei für das Waldviertel ein logischer Schritt.

Seit der ersten oben erwähnten Initiative hat sich die Abhaltung von Kursen zur biologischen Bienenhaltung an allen Imkereischulungsstandorten in NÖ etabliert. Termin finden sich auf den Kursseiten der landwirtschaftlichen Fachschulen, Imkereizentrum Warth und Landimpulse.


Arbeitskreis Bio-ImkerInnen Waldviertel

Der zweimal jährlich durchgeführte Austausch der biologisch wirtschafteten ImkerInnen und Interessierten an der Bioimkerei hat sich bereits etabliert. Bisher wurden neben der Besichtigung professioneller Bioimkereien und  der Abhaltung von Weiterbildungen, auch der fachtliche Austausch intensiv gepflegt.

 

Kontakt:

Dipl.-Ing. Gertrude Haumer, Betreuung Ländliche Entwicklung

gertrude.haumer@rm-waldviertel.at

0676/812 20 341

 

Treffen Jänner 2012 Download: bioimkertreffen27012012.jpg (277.97 KB)

 

 

Anmerkung: der Bienenstand der Autorin - ImkerneueinsteigerIn - die Faszination der Bienenhaltung hat auch sie ergriffen

 



Regionaler Einkaufsführer

"Aus der Region - für die Region"


Regionaler Lebensmittel-Einkaufsführer „Aus der Region – für die Region“

 

www.einkauf.regionalverband.at

 

In Niederösterreich wurde dieser neuer Online-Einkaufsführer mit dem Ziel aufgelegt, eine möglichst umfassende Darstellung der DirektvermarkterInnen, NahversorgerInnen, Bauernmärkte sowie Hof- und Bauernläden mit ihren regionalen Spezialitäten aus den 5 Hauptregionen zu haben.

 

Die Aufnahme in den Einkaufsführer ist durch die finanzielle Unterstützung aus den Büros LR Dr. Stephan Pernkopf und LR Mag. Johann Heuras sowie dem Regionalverband des Waldviertels, EUROPA-Plattform – PRO Waldviertel,  für die NahversorgerInnen, ProduzentenInnen und DirektvermarkterInnen kostenlos. Seit Fertigstellung des Einkaufsführers – im Frühjahr 2009 – können sich potenzielle KonsumentInnen aus Niederösterreich über die reichhaltige Produktpalette regionaler Spezialitäten in Niederösterreich informieren.

 

Sie können sich als regionale VermarkterIn mit dem Erhebungsbogen - Download unter http://www.einkauf.regionalverband.at/start.cfm?AktuellGrId=1513 - anmelden.

Unter der gleichen Adresse ist auch eine Online-Registrierung möglich.

Den ausgefüllten Erhebungsbogen retournieren sie postalisch oder per Fax an:

 

EUROPA Plattform – PRO Waldviertel

Am Statzenberg 1, A-3910 Zwettl

 02822/9025-20213  02822/9025-20213 , Fax. DW 42000

info@rm-waldviertel.at



Vernetzungsaktivitäten

der waldviertler (Wander-)Reitbetriebe

 


Stärkung der Zusammenarbeit der waldviertler Pferdereitregionen

Mittlerweile haben sich im Waldviertel drei Pferderegion etabliert:
Pferderegion Nordwald, www.pferderegion-nordwald.at
diese erstreckt sich vom nördlichsten Zipfel Österreichs bis zur Kamptalregion Gföhlerwald im Süden; von der Grenze zum Mühlviertel im Westen reicht sie bis ins Thayaland im Osten.  

Wanderreiten in der Region Kampseen & Gföhlerwald, www.wanderreiten-waldviertel.at
Rund 600 km gut markierte Wege (auch GPS markiert) für Reiter und Kutschenfahrer stehen hier zur Verfügung.

Pferdeparadies Waldviertler Hochland, www.pferdeparadies-waldviertel.at
über 200 Kilometer markierte und beschilderte Reitwege im Pferdeparadies Waldviertler Hochland wurden bereits geschaffen.  

Seit Mitte 2010 unterstützt das Regionalmanagement-Büro Waldviertel die Vernetzung
und gemeinsamen Aktiviäten der Wanderreitbetriebe des Waldviertels.
Bei ersten Treffen im Frühjahr wurde die Schaffung der Verbindungswege für die Wanderreiter zwischen den Wanderreitregionen vereinbart.

Als weitere Aktivität wurde die Weiterbildungsveranstaltung - "Wo bleiben die Pferdefreunde" - Voraussetzung für eine erfolgreiche Profilierung und Vermarktung einer Pferderegion - Referentin Fr. Mag. Kuttner-Raaz, im Waldviertel (abgehalten an der LFS Edelhof) November 2010 durchgeführt. Diese konnte durch die intensive Zusammenarbeit der Perdesportvereins Aschen, der Landesverbandes für Reiten und Fahren in Niederösterreich und dem Regionalmanagement-Büro Waldviertel durchgeführt werden und war mit an die 80 TeilnehmerInnen sehr gut besucht.

Derzeit wird unter der Initative des RM die Zusammenarbeit mit der Tourismusdestination Waldviertel intensiviert. Die Möglichkeiten und Bedürfnisse zwischen den Reitbetrieben, Reitregionen und dem Tourismus werden abgestimmt, um nächste Schritte zur Stärkung des Reittourismus und damit der Hervorhebung der touristischen Bedeutung des Pferdetourismus zu setzen.

Im Dezember 2011 konnte für die Pferdesportvereine die Weiterbildung im Themenbereich Rechtsangelegenheiten-Finanzwesen in Zusammenarbeit mit der LFS Edelhof und dem NÖ Pfersesportverein angeboten werden. Als Referent wurde Prof. Friedrich Manseder geladen, dessen umfangreiches Finanz Referat (Erfassung Rechnungswesen im Verein, der Verein als Arbeitgeber und Berücksichtigung der PRAE, sowie Vereings- und steurerrechtliche Voraussetzungen) beim NÖ Pferdesportverband www.pferdesport.at angefordert werden kann.

Seit Herbst 2011 sind die Vernetzungsaktivitäten der Regionen in das südliche Waldviertel ausgeweitet worden, wo derzeit in kleinen Gruppen kontinuierlich an Wegenetzen in der Region und Verbindung zu den bereits bestehenden Wanderreitregionen gearbeitet wird.

Maßgeblich werden alle Bemühungen vom Landesverband für Reiten und Fahren in NÖ, Referat Wanderreiten und NÖ Pferderregione Hr. Rudolf Mrstik, begleitet, insbesondere Aktivitäten rund um Projekte zur Vermarktung, Qualitätssicherung und Vernetzung.

Ansprechperson für die Betreuung der Pferderegion ist Frau DI Gertrude Haumer (Ländliche Entwicklung im RM-Büro Waldviertel) Tel:0676/81220341

 



Initiative Gentechnikfreies Waldviertel

 

hat zum Ziel, das Waldviertel als gentechnikfreie Region zu erhalten.


Die EU verbietet gentechnikfreie Zonen, deshalb will der Verein auf Basis von Freiwilligkeit durch
Unterstützungserklärungen der Bauern und Gemeinden, eine GentechnikfreiZone Waldviertel installieren.
Die Unterfertiger dieses freiwilligen Verzichts leisten mit ihrer Unterschrift einen Beitrag für die
Freihaltung des Naturraumes Waldviertel von gentechnischer Veränderung durch Verzicht
auf die Ausbringung von GMO Saatgut.

Da die KonsumentInnen bezüglich gentechnisch veränderten Lebensmittel sensibilisiert sind
und naturbelassene Produkte aus gesunden Regionen bevorzugen, bringt diese Initiative auch
einen Wettbewerbsvorteil für alle Waldviertler Lebensmittelprodukte und für die gesamte Region.

Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Formblätter für Unterstützungserklärungen downzuloaden,
sind auf der Homepage www.initiative-waldviertel.at zu finden.

 



Waldviertler Genussregionen

 

 

Das Projekt Genuss Region Österreich des Lebensministeriums hat zum Ziel, die Leistungen der Bauern und Bäuerinnen und der Gastronomie für die KonsumentInnen sichtbar zu machen.

 


Auch soll das Bewusstsein für unsere Kulturlandschaft und der darin produzierten qualitativ hochwertigen Lebensmittel geschärft und auf deren besonderen regionalen Charakteren verwiesen werden.

Bereits 2005 wurden im Waldviertel zwei Genussregionen nominiert, der Waldviertler Karpfen und der Waldviertler Graummohn g.U. Produkte aus dem Waldviertel, wie sie weit über das Waldviertel hinaus bekannt sind und hoch geschätzt werden.

Auch im darauffolgenden Jahr wurde wiederum eine neue Genussregion ernannt, der Waldviertler Erdäpfel. Der gesamte Bezirk Gmünd kann sich nun als Genussregion Waldviertler Erdäpfel bezeichen.

Als vorerst letzte Waldviertler Genussregion folgte das Waldviertler Weiderind, beheimatet im südlichen Waldviertel. Die Ernennung erfolgte im Juni 2008 gemeinsam mit allen neuen Genussergionen Niederösterreichs im Schloss Ottenstein im Waldviertel.

Mit der Auszeichnung dieser besonderen Produkte zur Genussregion ist ein erster Schritt zur Umsetzung weiterer Aktiviäten, regionaler und überregionaler Veranstaltungen und gemeinsamen Auftretens gegeben.

Die Aufgabe des Regionalmanagement-Büros Waldviertel ist die laufende Unterstützung dieser Genussregionen, vor allem aber die Vernetzung dieser und der Ausweitung dieser Kooperation mit weiteren Waldviertler Qualitätsprodukten. So ist die Entwicklung einer gemeinsamen Plattform ein wesentliches Projektziel des Regionalmanagements.
 

Genussregionen                                                                                                                                                     

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