PRO 2013+

Partnerschaft Österreich - Tschechien / Partnerství Rakousko – Česká republika 

Impulse für die Regionalentwicklung in der Europaregion Mitte / Impulzy pro regionální rozvoj ve Středoevropském regionu

 

  


Kooperation mit Erfolg und Tradition

 

Seit über 15 Jahren arbeiten die Regionen Südmähren, Vysočina, Niederösterreich und Wien in der Europaregion Mitte zusammen. Unterstützt durch die bisherigen EU-Gemeinschaftsinitiativen INTERREG IIA bzw. das Vorbeitrittsinstrument PHARE CBC, INTERREG IIIA sowie das Ziel "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" (ETZ) sind in dieser Zeit viele erfolgreiche Kooperationen entstanden, aus denen sich zahlreiche Projekte entwickelt haben. Die vier beteiligten Regionen haben unterschiedliche Potentiale, die über stabile bilaterale und transnationale Netzwerke gebündelt werden und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit aller beteiligten Länder stärken können. Dafür braucht es eine Strategie sowie genaue Kenntnisse über die gegenwärtige Situation und die zukünftigen Chancen und Herausforderungen.

Mit dem Projekt "Partnerschaft Österreich - Tschechien in der Europaregion Mitte - PRO 2013+" wird eine Plattform geschaffen, auf der die gemeinsamen thematischen Schwerpunkte für die Programmpriode nach 2013 vorbereitet werden.

 

Themen differenzieren

 

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass in dieser vielfältigen Region, die sowohl städtisch geprägte, als auch ländliche Räume umfasst, großes Potential steckt. Städte wie Wien, Brno, St. Pölten und Jihlava stehen dabei vor anderen Herausforderungen, als die weniger dicht besiedelten Regionen im Grenzgebiet. Die Unterschiede sind aber zugleich auch die Stärken dieses Raums. Deshalb ist es für eine gemeinsame grenzüberschreitende Zusammenarbeit wesentlich, Themen und Fragestellungen unterschiedlich zu behandeln und Potentiale differenziert aufzuzeigen.

 

Netzwerke aufbauen

 

Für den Erfolg und die Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten sind vor allem die Menschen und die Qualität ihrer Beziehung zueinander ausschlaggebend: Je besser die AkteurInnen innerhalb der Region vernetzt sind, desto mehr kreative Ideen und starke Kooperationen können entstehen.

 

Potentiale und Netzwerke analysieren

 

Es liegt auf der Hand, dass es für eine zukunftsgerichtete und erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit wesentlich ist, neben den Potentialen auch über die Netzwerke und die institutionellen Rahmenbedingungen der Regionen Bescheid zu wissen.

Genau in diese Richtung zeigt das Projekt "PRO 2013+". Eine Netzwerk- und Potentialanalyse soll konkrete Handlungsanleitungen liefern. Mit diesen Ergebnissen wird die Basis für die zukünftige strategische Ausrichtung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Europaregion Mitte gelegt.

 

Wirtschaft und Gesellschaft sind immer stärker vernetzt und andauernden Veränderungen unterworfen.

Die Methode der Netzwerk- und Potentialanalyse sind besonders für die Untersuchung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geeignet, da sowohl ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Voraussetzungen, als auch Qualität der Vernetzung zwischen den AkteurInnen der Regionen beleuchtet werden.

Mit der Netzwerk- und Potentialanalyse wird die Europaregion Mitte somit aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

Gleichzeitig bilden die neuen EU-Verordnungen den Rahmen für die zukünftige Ausrichtung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeiten. Die Ergebnisse des Projekts schaffen somit eine optimale strategische Grundlage für eine zukunftsorientierte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

 

Menschen informieren

 

Es ist uns ein Anliegen, auch die breite Öffentlichkeit in dieses Projekt einzubeziehen. Im Rahmen von Veranstaltungen mit ExpertInnen und interessierten BürgerInnen wird es möglich sein, Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren.

 

Projektzeitplan:

14. Oktober 2010 - 31. Dezember 2013

 

Nähere Information unter: http://www.pro2013plus.eu/


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