Ländliche Entwicklung
Die Schwerpunkte der ländlichen Entwicklung sind:
- Unterstützung und Beratung bei der Fördereinreichung entsprechend der
Sonderrrichtlinien des BMLFUW zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Österreichischen Programms zur Entwicklung des ländlichen Raums 2007-2013 - "sonstige Maßnahmen"
- Landwirtschaftliche (Kooperations-) Projekte initiieren
- Beratung, Betreuung bei der Projektentwicklung
- Strategieentwicklung im Bereich der ländlichen Entwicklung
- Förderung und Implementierung von Vernetzung und Zusammenarbeit (sektorenübergreifend)
Die Hauptregion Waldviertel setzt sich zusammen aus den Bezirken Gmünd, Horn, Waidhofen/Th., Zwettl und Krems ohne Wachau und erstreckt sich über eine Fläche von 4.000 km². Der Waldanteil beträgt 41 %, die landwirtschaftlich genutzte Fläche 51 %. Über 9.300 landwirtschaftliche Betriebe haben im Waldviertel Fuß gefasst, davon bereits 54% im Nebenerwerb. Die Beschäftigungszahl hat sich bei 35.000 eingependelt, ist allerdings weiter rückläufig. Die Zahl der Betriebe ist rückläufig. Jedoch haben sich bereits 1.400 Biobetriebe in der Hauptregion gefestigt.
Tierhaltung
- Rinderhaltung rückläufig (99/05 -18%)
- Schweinehaltung rückläufig (99/05 -9%)
- Zunahme bei Geflügel (Enten, Gänse, Truthhühner, Sträuße) (99/05 +3%)
- Zunahme bei Schafen (99/05 +5%)
- Zunahme bei Ziegen (99/05 +15%)
Ackerbau
- Roggenanbau rückläufig (99/05 -18%)
- Kartoffel rückläufig (99/05 -12%)
- Zunahme bei Hafer (99/05 +10%)
- Zunahme bei Mohn (99/05 +48%)
- Zunahme bei Heil- und Gewürzpflanzen (99/05 +153%)
- naturnaher Produktion (glaubhaft zu vermitteln),
- kleinstrukturierter Landwirtschaft, beim Konsumenten positiv besetzt,
- den klimatischen-geologischen Gegebenheiten, die einen positiven Einfluss auf die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte haben
- erschwerte klimatische und topografische Verhältnisse,
- ungünstige Betriebsstruktur (kleine, verstreute Parzellen),
- viele Flächen sind in Besitz hoffremder Personen,
- geringes Ertragspotential und höhere Produktionskosten,
- dünne Besiedlung, lange Verkehrswege zu Ballungsräumen
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