Waldviertler Gemeinden setzen auf Servicestelle des Landes

 

 

LR Bohuslav: NÖ.Regional.GmbH steht für eine erfolgreiche Regionalentwicklung im Waldviertel


  

Sankt Pölten. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Regionalentwicklung in Niederösterreich neu organisiert worden ist und mit der NÖ.Regional.GmbH eine zentrale Anlaufstelle für Gemeinden zur Verfügung steht. Seitdem hat sich auch im Waldviertel viel getan. Anlässlich der Pressekonferenz zum Jubiläum Anfang Februar zeigte sich Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav erfreut, dass das Prinzip des One-Stop-Shops in den Gemeinden gut angenommen wird und den erhofften Katalysator-Effekt liefert.


Bürgermeisterinnen und Bürgermeister können sich in allen Anliegen der Regionalentwicklung an ihre fixe Ansprechperson im Waldviertler Büro der NÖ.Regional in Zwettl wenden, ganz gleich ob es sich um ein Dorferneuerungsprojekt oder die Grobplanung für den Breitbandausbau ihrer Gemeinde handelt. Das Obmann-Duo des Regionalverbandes Waldviertel ist überzeugt, dass dieses Service der richtige Weg für die effiziente Arbeit in der Region ist. Landtagsabgeordneter Bgm. Jürgen Maier dazu: „Durch die Gründung der NÖ.Regional wurde eine Struktur geschaffen, die einerseits schlank, andererseits sehr klar in der Kompetenzverteilung und schlagkräftig ist. Für die Regionalentwicklung im Waldviertel ergibt sich dadurch ein großer Vorteil, von dem auch die Gemeinden profitieren!" Landesrat Ing. Maurice Androsch ergänzt: „Die Schaffung der Arbeitsplätze für die Region ist das oberste Ziel. Insofern setzen wir im Arbeitsprogramm besonders auf jene Impulse, die die Stärkung der Wirtschaft und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zum Inhalt haben.“


Als erster großer Meilenstein der NÖ.Regional kann die Begleitung der Hauptregionsstrategie 2024 bezeichnet werden, die im Juni 2015 beschlossen wurde. Sie definiert die Ziele für das Waldviertel, die in den nächsten zehn Jahren erreicht werden sollen. Um die Gemeinden in der gesamten Bandbreite der Regionalentwicklungsthemen beraten zu können, sind das geballte Wissen und der reiche Erfahrungsschatz der Regionalberaterinnen und Regionalberater gefragt. Derzeit besonders aktuell: Die Unterstützung der Gemeinden beim Aufbau einer Breitband-Infrastruktur, um so deren Standortqualität zu erhalten bzw. zu verbessern.


So wurde 2016 die Grobplanung für den angestrebten Glasfaserausbau in allen Waldviertler Kleinregionen abgeschlossen, jeweils in Kooperation mit der NÖ Glasfaserinfrastruktur-GmbH (nöGIG). Diese Planungsdaten sind eine wesentliche Grundlage für das angestrebte Ziel einer flächendeckenden Breitband-Versorgung bis 2020. In den beiden Pilotregionen StadtLand und Zukunftsraum Thayaland wurde bereits mit den Ausbaumaßnahmen begonnen. 


Neben der Glasfaser nimmt die gesamte Infrastruktur einen großen Schwerpunkt im Arbeitsprogramm für das Waldviertel ein. Konkret sind damit  die bereits beschlossenen Maßnahmen für den Ausbau eines hochrangigen Straßennetzes und zur „Ertüchtigung“ der Franz-Josefs-Bahn gemeint. Diese Weichenstellungen sind bedeutend für eine positive Entwicklung der Region.


Die Bilanz von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav nach den ersten beiden Arbeitsjahren der NÖ.Regional fällt eindeutig positiv aus: „Wir haben mit der NÖ.Regional ein in Österreich einzigartiges Modell der Regionalentwicklung aufgesetzt, bei dem von der Katastralgemeinde bis zur Kleinregion alle Ebenen von einer Organisation bedient werden. Das brachte eine enorme Erleichterung für die Gemeinden und Regionen, da das Durchfragen von Förderstelle zu Förderstelle damit Geschichte wurde.“


Zwei große globale Entwicklungen sind es, die längst auch im Waldviertel angekommen sind und die Regionalentwicklung beschäftigen. Zum einen hat die Digitalisierung längst alle Lebensbereiche erfasst und wirkt sich dramatisch auf die Zukunft jedes einzelnen, aber auch von Gemeinden und Regionen aus. Zum anderen beeinflusst die demografische Entwicklung durch steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und gegenläufige Zu- und Abwanderungen die Lebensbedingungen in den einzelnen Regionen enorm. „Die NÖ.Regional sieht ihre Aufgabe darin, diese beiden großen Transformationsprozesse mithilfe ihrer gesamten Programmpalette auf allen Verwaltungsebenen zu bearbeiten“, bekräftigt Landesrätin Dr.in Bohuslav zum Abschluss.


Foto (v.l.n.r.):
LAbg. Bgm Jürgen Maier, (Obmann Regionalverband Waldviertel), DI Walter Kirchler (GF NÖ.Regional), Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav, LR Ing. Maurice Androsch (Obmann Regionalverband Waldviertel), DI Josef Strummer (Büroleiter Waldviertel, NÖ.Regional).

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Weitere Informationen:

Verena Köhler, NÖ.Regional.GmbH
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