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Inhalte der Ausstellung
Die Niederösterreichische Landesausstellung 2009 steht ganz im Zeichen der gemeinsamen Geschichte von Österreich und Tschechien sowie der Nachbarregionen Waldviertel und Böhmisch-Mährische Höhen. An den drei Standorten Horn, Raabs und im tschechischen Telč wird diese Geschichte in den wichtigsten Facetten nachgezeichnet. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu erleichtern, alte Denkmuster aufzubrechen, Differenzen und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und den Besuchern die miteinander verwobene Geschichte der beiden Länder zu verdeutlichen.



Horn
 

In Horn wird die Geschichte Österreichs und Tschechiens im 20. Jahrhundert thematisiert. Der Verlauf und die Ereignisse des letzten Jahrhunderts spannen einen weiten Bogen: von der „grenzenlosen“ gemeinsamen Geschichte in der k.u.k.-Monarchie unter der Herrschaft der Habsburger, über die getrennten Wege nach 1918, die Schrecken der NS-Zeit, die Vertreibung der deutschen und ungarischen Volksgruppen, den „Kalten Krieg“ bis hin zur Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ und der Mitgliedschaft beider Länder in der Europäischen Union. Zwischen diesen beiden Pfeilern liegen die Eckpunkte der Geschichte beider Staaten.
Die Entwicklung von Österreich und Tschechien war teilweise parallel, vielfach jedoch unterschiedlich. Es gab Momente, in denen sich die beiden Staaten voneinander weg- bzw. auch aufeinander zubewegten. Radikale Brüche und Verwerfungen werden sichtbar. Etwa als die Grenze zwischen Österreich und Tschechien während des „Kalten Krieges“ zu einer Systemgrenze wurde, an der sich zwei unterschiedliche Ideologien gegenüber standen. „Zeitzeugen“ aus verschiedenen Epochen „begleiten“ durch die Ausstellung und machen, gemeinsam mit den Leihgaben aus der Bevölkerung, die Inhalte lebendig.


  
Raabs

In Raabs steht die „Grenze“ im Mittelpunkt der Schau. „Grenze“ in vielfältiger Betrachtung: als konkrete, physische Grenze, das Leben an und mit der Grenze, das Los des „Grenzers“. Die „Grenze“ aber auch im übertragenen Sinn: ideologische Grenzen, die „Grenzen“ in den Köpfen, Nationalismus, Ideologien und Symbole.
Die Bildung von Gemeinschaften, deren Abgrenzungen nach Außen, ihre Konsolidierung nach Innen und die dafür eingesetzten Mittel wie die Schaffung gemeinsamer Traditionen, Sprache, Kultur und der Aufbau von Feindbildern sind die wesentlichen Muster dieser Entwicklung, ebenso wie die Ab- und Ausgrenzungsmechanismen durch totalitäre Ideologien. Ihre Auswirkungen abzubauen, ist Ziel dieser Schau.

      

Telč

Die Ausstellung in Telč thematisiert die kulturellen Beziehungen und Geschichte zwischen Österreich und Tschechien. Die Ausstellung wird im Telčer Schloss ausgerichtet, das ein außerordentliches Kulturdenkmal im Renaissancestil ist – der Besucher wird auf das Thema der kulturellen Beziehung schon durch diese Umgebung eingestimmt. Nach der historischen Einleitung werden im Hauptteil drei Themen dargestellt, welche die kulturelle Geschichte in der Welt der Kirche, des Adels und des Bürgertums darlegen. Diese Themen werden auch anhand von Darstellungen außerordentlicher Persönlichkeiten veranschaulicht, wie z.B. Gustav Mahler, Josef Hoffmann oder Bohuslav Reynek.

Weiters wird das architektonische Kulturerbe dargestellt: die Renaissanceentwicklung der Städte Telč und Slavonice oder die Beziehungen der Brünner und Wiener Architektur, die Tradition des tschechischen Kubismus, die Barockisierung der Landschaft in Österreich und Tschechien.

In einem anderen Teil der Ausstellung erhält der Besucher am Beispiel der Stadt Telč Einblick in die Alltagsgeschichte vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Verwerfungen. Am Ende der Ausstellung erhält der Besucher Einblick in das 20. Jahrhundert, in dem radikale Brüche beider Gesellschaften sichtbar werden, die sich auch in der Kultur widerspiegeln - so beeinflusst die Kultur die Geschichte. 


Exponate 
Die Ausstellung wird auf einen breiten Fundus an Exponaten zurückgreifen können.
Vieles wird erstmals gezeigt werden. Sowohl aus staatlichen Archiven und Museen Österreichs und Tschechiens, als auch von Privatpersonen werden Objekte zur Verfügung gestellt. Diese werden ein vielfältiges, spannendes und verständliches Bild der gemeinsamen Geschichte zeigen.
Die Ausstellung versucht auch eine Interaktion mit der Bevölkerung. Leihgaben aus der Bevölkerung werden in die Ausstellung eingebaut – die Menschen können einen Teil ihrer eigenen Geschichte in das größere Ganze stellen und den Besuchern zugänglich machen, insofern handelt es sich um einen noch nicht angeschlossenen Prozess der Ideen- und Themensammlung.



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 Junge Uni Waldviertel erhäl
  123 Jugendliche aus Österreich und Tschechien erlebten Uni-Alltag im Rahmen der NÖ Landesausstellung 2009 und bewiesen, dass gemeinsames Studieren und Forschen grenzenlos stattfinden kann.  >>
 LA-Region: Cappella Ars Musi
  Cappella „Ars Musica“ unter Maria Magdalena Nödl steht heuer ganz im Banne eines der wesentlichsten Werke der großen Chorliteratur. Die Konzerte finden am Samstag, 24.10.2009 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Ravelsbach und am Sonntag, 25.10.2009 um 16.00 Uhr im Kloster Pernegg statt.  >>
 NÖ Komödienherbst in Horn:
  Der KomödienHerbst NÖ freut sich dieses Jahr auf die Aufführungen der tschechischen Komödie „Die Sache Makropulos“ von Karel Čapek als Kooperation mit dem Südböhmischen Theater in Budweis und der Landesaustellung Niederösterreich. Termin: 30. Oktober 2009, 11 Uhr und 20 Uhr im Vereinshaus Horn  >>
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