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„Grenzen fließen“
  

Ein grenzüberschreitender euroregionaler Kultur- und Geschichtswettbewerb
der Johanna von Pfirt-Gesellschaft/ Société Jeanne de Ferrette (SJF) für 2009/10
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
 


Bild: Impulsveranstaltung 2008 für den Wettbewerb „Grenzen fließen“ auf Schloss St. Peter in der Au auf Einladung des Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten Mag. Johann Heuras (seit 2009 NÖ-Landesrat für Bildung).

Die Johanna von Pfirt-Gesellschaft, deren Gründung auf eine Initiative der  in Niederösterreich ansässigen Wessenberg-Akademie – eine 2001 in der Schweiz gegründeten Plattform für grenzüberschreitende Kultur- und Geschichtsforschung – zurückgeht,  versucht anhand von gesellschaftlichen und privaten Aktivitäten, archivalischen und persönlichen Biografien, zeitgeschichtlichen Studien, kulturellen und ökologischen Dokumentationen und Initiativen heute gültige Wechselbeziehungen zwischen den Menschen in den einzelnen Regionen der ehemaligen Habsburger Monarchie vom Westen in den Osten (vom Rhein zur Donau) aufzuzeigen.

 

Die feierliche Eröffnung des Kultur- und Geschichtswettbewerbs fand 2008 auf Schloss Artstetten auf Einladung von Fürstin Anita von Hohenberg und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Niederösterreich statt.

 Von der Donau zum Rhein

In der aargauisch/badischen Stadt Laufenburg am Rhein luden die beiden Bürgermeister (Stadtammann) zur Präsentation des Wettbewerbs die Vertreter historischer Vereinigungen aus den alten europäischen Regionen ein.

Präsentation im alten Gerichtsgebäude in Laufenburg am Rhein (Grenzstadt Schweiz und Deutschland) unter den Bildnissen von Kaiserin Maria Theresia und Franz von Lothringen

Vorderösterreich: Vorbild für moderne europäische Regionen

Diese grenzüberschreitende und interregionale Aktion, steht in Zusammenhang mit der speziellen Mission des Kongresses der Gemeinden und Regionen im Europarat. Dessen Generalsekretär Ulrich Bohner sagte in einem Grußwort für die in Pfirt/Ferrette im Oberelsass am 31. Jänner 2009 stattgefundene Eröffnungsveranstaltung des Wettbewerbs:

„Vorderösterreich, dem sich dieser Wettbewerb auch verschrieben hat, zog sich einst vom Elsass über Schwaben bis in die heutige Alpenregion hin, und ist heute Teil unserer gemeinsamen Geschichte in Mitteleuropa. Bewusstseinsarbeit im Interesse unseres gemeinsamen Erbes und zur Förderung unserer kulturellen Identitäten ist Grundlage einer engeren und besseren Zusammenarbeit in Europa.
Die Johanna von Pfirt-Gesellschaft, deren Name uns an Herzogin Johanna erinnert, die im 14. Jahrhundert mit Geschick und Umsichtigkeit an der Seite ihres Ehemannes, Herzog Albrecht von Habsburg, agierte und als Stamm-Mutter Mitteleuropas gilt, zählt für mich zu den <europäischen Kleinodien> mit interregionalem Charakter. Hochrangige Wissenschaftler und Kulturträger aus Regionen Frankreichs, Deutschlands, Ungarns, Tschechiens, der Slowakei, Rumäniens, Österreichs und der Schweiz versammeln sich in dieser Initiative, um ein neues Netz europäischer Beziehungen im Geiste eines Föderalismus modernen Zuschnitts zu knüpfen.“

Kolloquium für den Wettbewerb mit Historikern und Diplomaten aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Frankreich im Salle de l’Ancien Tribunal in Herzen vom Oberelsass, Pfirt/Ferrette

 

Der Präsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Ferdinand Kinsky, tschechischer und deutscher Staatsbürger, ab 2009 in Wien lebend, ist ein Vordenker des föderalen Europas. Er ist in Prag geboren und lehrte jahrzehntelang in Nizza beim CIFE / Internationales Zentrum für Europäische Bildung. Die Mitglieder der Gesellschaft kommen aus unterschiedlichen europäischen Ländern und  sind namhafte Vertreter aus Politik, Bildung, Kultur und Wissenschaft.  

Teilnahme am Wettbewerb

Die Johanna von Pfirt-Gesellschaft sucht Initiativen, Aktivitäten, Werke, die eine Aufarbeitung zu den folgenden Fragenkomplexen bieten:

Welche Bedeutung und welchen Einfluss haben die fließenden Grenzen im Geschichts-, Kultur-, Rechts- und Naturraum der ehemaligen Vorlande am Rhein und der Länder der Donau-Monarchie auf ein Europa der Regionen und seiner Bürger in Gegenwart und Zukunft?

Wie kommen wir zum europäischen Menschen in der europäischen Landschaft, in einer europäischen Kultur im Einklang mit der regionalen Identität?

Mögliche Beiträge sind Bildungsaktivitäten oder eine Kultur- bzw Forschungsarbeit (in den Bereichen Rechtsgeschichte, Ökologie, Kulturschutz) die in Form einer permanenten oder einmaligen Veranstaltung, eines Printmediums, eines Films ( o.Videos), eines Kunstwerks und/oder einer Performance u.Ä. präsentiert wird. Auch bereits bestehende Projekte können eingereicht werden, sollen aber einen aktuellen und prospektiven Bezug zum Thema aufweisen.

Wer kann teilnehmen?

Einzelpersonen, Teams oder Organisationen aus den benannten Ländern, die einen passenden Beitrag zum obigen Thema haben.

Wie kann man sich zur Teilnahme anmelden?

Das Einreichformular ist im Internet unter der Website der Johanna von Pfirt-Gesellschaft abrufbar http://ferrette.mvnet.at

Es enthält einen Anhang mit allen wichtigen detaillierten Bestimmungen, die genauen Hin- weise auf den Wettbewerbs-Preis und  die Teilnahmebedingungen, sowie Anschriften zu den Auswertungsstellen in der jeweiligen Teilnehmer-Region, an die die Formulare und die Arbeiten eingereicht werden sollen.

Die einzelnen regionalen Komitees wählen den Sieger unter den in ihrem Land eingesendeten Arbeiten und prämieren  autonom mit einem Geldpreis.

Die überregionale Jury unter der Leitung des wissenschaftlichen Beirats der Johanna von Pfirt-Gesellschaft, an der Spitze Univ.-Prof. Dr. Karl Brunner, Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung an der Uni Wien, wählt unter Ausschluss des Rechtsweges unter all den regional prämierten Arbeiten nochmals die beste aus. Die Gewinnerin/der Gewinner erhält über ihren/seinen regionalen Preis hinaus noch die wertvolle Statuette  „Johanna und der Grenz-Magier“, die vom international renommierten Konstanzer Künstler Johannes Dörflinger für diesen Wettbewerb kreiert wurde. 
 
Die Bekanntgabe und Verleihung der regionalen Preise und der Johanna von Pfirt-Statuette  findet im Sommer 2010  in feierlicher Form in Krems an der Donau statt.

Kontakt per Email:
pfirt-gesellschaft@mvnet.at



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